AKG-Publikationen
Das Subjekt - zwischen Krise und Emanzipation
Alex Demirović, Christina Kaindl und Alfred Krovoza (Hrsg.): Das Subjekt - zwischen Krise und Emanzipation
im Auftrag der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung in Zusammenarbeit mit der Loccumer Initiative
2010 - 176 S. - € 15,90
ISBN: 978-3-89691-771-3
Erschienen: April 2010
Was bleibt vom Subjekt in gegenwärtigen Gesellschaften? Wird es doch in vielfacher Weise in neue kapitalistische Verhältnisse eingepasst, unterworfen und reorganisiert. Als unternehmerisches, digitalisiertes, rassifiziertes, medialisiertes, flexibilisiertes, prekarisiertes Individuum scheint es zu erodieren, zu verschwinden oder sich in multiple Elemente aufzulösen. Gleichzeitig aber wird ein Anwachsen von Autonomieansprüchen beobachtet. Kann das Subjekt also überhaupt noch Ausgangs- und Zielpunkt politisch-emanzipatorischen Handelns sein? Finden sich in ihm noch Potenziale für Freiheit? Und können Psychoanalyse, Kritische Psychologie, Gouvernementalitätsstudien oder anthropologische Ansätze diese Veränderung in der inneren Organisation des Individuums überhaupt noch fassen – oder müssen sie selbst historisiert werden?
Die AutorInnen aus der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung und der Loccumer Initiative diskutieren anhand dieser Fragen die Paradoxie der aktuellen Situation, in der die vielen Beobachtungen zur Wandlung von Subjektivität kaum noch der Entwicklung und der Funktion von Subjektivität selbst entsprechen.
Neuer Band in der AkG-Reihe erschienen!
Im Verlag Westfälisches Dampfboot ist erschienen:
Alex Demirović, Christina Kaindl und Alfred Krovoza (Hrsg.):
Das Subjekt - zwischen Krise und Emanzipation
Was bleibt vom Subjekt in gegenwärtigen Gesellschaften? Wird es doch in vielfacher Weise in neue kapitalistische Verhältnisse eingepasst, unterworfen und reorganisiert. Als unternehmerisches, digitalisiertes, rassifiziertes, medialisiertes, flexibilisiertes, prekarisiertes Individuum scheint es zu erodieren, zu verschwinden oder sich in multiple Elemente aufzulösen. Gleichzeitig aber wird ein Anwachsen von Autonomieansprüchen beobachtet. Kann das Subjekt also überhaupt noch Ausgangs- und Zielpunkt politisch-emanzipatorischen Handelns sein? Finden sich in ihm noch Potenziale für Freiheit? Und können Psychoanalyse, Kritische Psychologie, Gouvernementalitätsstudien oder anthropologische Ansätze diese Veränderung in der inneren Organisation des Individuums überhaupt noch fassen – oder müssen sie selbst historisiert werden?
Die AutorInnen aus der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung und der Loccumer Initiative diskutieren anhand dieser Fragen die Paradoxie der aktuellen Situation, in der die vielen Beobachtungen zur Wandlung von Subjektivität kaum noch der Entwicklung und der Funktion von Subjektivität selbst entsprechen.
Globalisierung, Macht und Hegemonie
Hartmann, Eva; Kunze, Caren; Brand, Ulrich (Hrsg.): Globalisierung, Macht und Hegemonie. Perspektiven einer kritischen Internationalen Politischen Ökonomie.
im Auftrag der Assoziation für Kritische Gesellschaftsforschung
Verlag Westfälisches Dampfboot
2009 - 272 S. - € 24,90 -
ISBN: 978-3-89691-757-7
Seit mehr als 15 Jahren ist „Globalisierung“ ein weithin bekannter, vielseitig zu diskutierender Begriff. Im angelsächsischen Raum beschäftigt sich vor allem die Forschungsdisziplin der Internationalen Politischen Ökonomie (IPÖ) mit den einhergehenden Strukturveränderungen des Kapitalismus. Inhaltlich umfasst sie dabei sowohl ökonomische als auch soziokulturelle Dimensionen. Die Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) gibt mit diesem Band Einblicke in ein plurales Forschungsprogramm, das neue Perspektiven auf das sich verändernde Verhältnis von Politik und Ökonomie eröffnet und zugleich die sich entwickelnden postnationalen Verhältnisse genauer zu begreifen sucht. Neben einer Bilanz des Status quo der Debatte werden insbesondere staats- und hegemonietheoretische Probleme behandelt sowie postkoloniale und feministische Perspektiven kritischer IPÖ entwickelt. Es schreiben Hans-Jürgen Bieling, Gülay Caglar, Friederike Habermann, Joachim Hirsch, Bob Jessop, John Kannankulam, Petra Purkarthofer, Bernd Röttger, Joscha Wullweber und Aram Ziai.
Für detailliertere Informationen können sie sich hier das Inhaltsverzeichnis im pdf-Format herunterladen.
AKG-Publikation: Globalisierung, Macht und Hegemonie
Der dritte Band aus der AKG-Reihe ist mittlerweile erschienen:
Eva Hartmann, Caren Kunze und Ulrich Brand (Hrsg.) (2009): Globalisierung, Macht und Hegemonie. Perspektiven einer kritischen Internationalen Politischen Ökonomie, Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot, 272 S., € 24,90.
Seit mehr als 15 Jahren ist „Globalisierung“ ein weithin bekannter, vielseitig zu diskutierender Begriff. Im angelsächsischen Raum beschäftigt sich vor allem die Forschungsdisziplin der Internationalen Politischen Ökonomie (IPÖ) mit den einhergehenden Strukturveränderungen des Kapitalismus. Inhaltlich umfasst sie dabei sowohl ökonomische als auch soziokulturelle Dimensionen. Die Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) gibt mit diesem Band Einblicke in ein plurales Forschungsprogramm, das neue Perspektiven auf das sich verändernde Verhältnis von Politik und Ökonomie eröffnet und zugleich die sich entwickelnden postnationalen Verhältnisse genauer zu begreifen sucht. Neben einer Bilanz des Status quo der Debatte werden insbesondere staats- und hegemonietheoretische Probleme behandelt sowie postkoloniale und feministische Perspektiven kritischer IPÖ entwickelt. Es schreiben Hans-Jürgen Bieling, Gülay Caglar, Friederike Habermann, Joachim Hirsch, Bob Jessop, John Kannankulam, Petra Purkarthofer, Bernd Röttger, Joscha Wullweber und Aram Ziai.
Link zur Verlagsseite
Neuerscheinung: AkG-Tagungsbände
Im Verlag Westfälisches Dampfboot sind im November 2008 die ersten beiden Bände der AkG-Tagungsreihe erschienen:
Jens Wissel und Stefanie Wöhl (Hrsg.): Staatstheorie vor neuen Herausforderungen. Analyse und Kritik
Noch vor kurzem erschien der Nationalstaat in den internationalen staatstheoretischen Debatten bestenfalls als ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Neuerdings ist jedoch sein erstaunliches Comeback in den sozialwissenschaftlichen Diskursen zu beobachten. Weiterlesen…
Alex Demirović (Hrsg.): Kritik und Materialität
Der epistemologische und institutionelle Raum für kritisch-materialistische Forschung in Deutschland wird immer enger. Neben diesem institutionellen negativen Aspekt hat sich positiv das Verständnis dessen verändert, was als materialistische und kritische Theorie gelten kann. Weiterlesen…
Weitere Informationen und downloads zu diesen Bänden finden sie auf der Seite Publikationen
Kritik und Materialität
Demirović, Alex (Hrsg.): Kritik und Materialität
im Auftrag der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung
Verlag Westfälisches Dampfboot
2008 - 168 S. - € 15,90 -
ISBN: 978-3-89691-748-5
Der epistemologische und institutionelle Raum für kritisch-materialistische Forschung in Deutschland wird immer enger. Neben diesem institutionellen negativen Aspekt hat sich positiv das Verständnis dessen verändert, was als materialistische und kritische Theorie gelten kann. Der Begriff der Materialität wurde in neueren wissenschaftlichen Diskussionen erweitert. Dies bleibt nicht ohne Folgen auch für das Verständnis von Kritik und gibt der Assoziation für Kritische Gesellschaftsforschung Anlass, die Frage nach einer Neubestimmung von kritischer Wissenschaft aufzuwerfen. Die Beiträge ihres Bandes untersuchen den Begriff der Kritik in verschiedenen Wissenschaftsbereichen (z.B. Kritik der Wissensgesellschaft, des Staats, des Rechts, des Raums) unter dem Gesichtspunkt ihres gemeinsamen Beitrags zu einer Weiterentwicklung materialistischer Gesellschaftstheorie.
Für detailliertere Informationen können sie sich hier das Inhaltsverzeichnis sowie das Vorwort als pdf-Datei herunterladen.
Staatstheorie
Wissel, Jens; Wöhl, Stefanie (Hrsg.): Staatstheorie vor neuen Herausforderungen - Analyse und Kritik
im Auftrag der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung
Verlag Westfälisches Dampfboot
2008 - 167 S. - € 15,90 -
ISBN: 978-3-89691-747-8
Noch vor kurzem erschien der Nationalstaat in den internationalen staatstheoretischen Debatten bestenfalls als ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Neuerdings ist jedoch sein erstaunliches Comeback in den sozialwissenschaftlichen Debatten zu beobachten. Insbesondere im deutschsprachigen Raum gibt es wieder vermehrt staatstheoretisch angeleitete Forschungsprojekte. Die Beiträge in dem vorgestellten Band fragen nach der Transformation des Staates als Herrschaftsverhältnis, u.a. danach, wie Staatskritik heute möglich ist, wie sich die Geschlechterverhältnisse durch den Staat hindurch reproduzieren, wie sich der Staat im Prozess der Globalisierung räumlich restrukturiert, wie der neue Nationalismus beschaffen ist und welche Bedeutung die Debatten der transnationalen Migrationsforschung für eine Theorie des Staates im Postfordismus haben.
Für detailliertere Informationen können sie sich hier das Inhaltsverzeichnis sowie das Einleitungskapitel als pdf-Datei herunterladen.
AkG-Publikationen
Die Beiträge und Diskussionsergebnisse der AkG-Tagungen werden seit neuestem in eigenen Tagungsbänden veröffentlicht und können vom Verlag Westfälisches Dampfboot bezogen werden.
Bislang sind vier Bände erschienen:
Jens Wissel und Stefanie Wöhl (Hrsg.): Staatstheorie vor neuen Herausforderungen - Analyse und Kritik (2008)
Alex Demirović (Hrsg.): Kritik und Materialität (2008)
Eva Hartmann, Caren Kunze und Ulrich Brand (Hrsg.): Globalisierung, Macht und Hegemonie. Perspektiven einer kritischen Internationalen Politischen Ökonomie (2009)
Alex Demirović, Christina Kaindl und Alfred Krovoza (Hrsg.): Das Subjekt - zwischen Krise und Emanzipation (2010)
Hier können Sie einen Flyer inkl. Bestellformular zu den ersten 3 AKG-Tagungsbänden im pdf-Format herunterladen!
Aus Kooperationstagungen mit anderen Organisationen erschienen bisher folgende Publikationen:
Prokla 150 “Umkämpfte Arbeit” (2008)

