Veröffentlichungen der AkG

Die folgenden Titel sind allesamt in der AkG-eigenen Publikationsreihe beim Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen.
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AutorTitelJahr
CoverForschungsgruppe 'Staatsprojekt Europa'
(Hrsg.)
Die EU in der Krise. Zwischen autoritärem Etatismus und europäischem Frühling

Abstract: Der europäische Integrationsprozess wird durch eine massive 'Vielfachkrise' erschüttert: die Euro-Krise und Staatskrisen, nicht nur in Griechenland, die Krise des politischen Integrationsprozesses, der Legitimationsverlust der EU sowie das völlige Fehlen eines neuen populären europäischen Projektes: Vor dem Hintergrund des arabischen Frühlings und weltweiter anti-neoliberaler Proteste eskalieren in der europäischen Peripherie die sozialen Kämpfe gegen eine Abwälzung der Krisenfolgen nach unten und für eine weitgehende Demokratisierung der Gesellschaft. Der Beitrag der sozialwissenschaftlichen 'Europaforschung' zum kritischen Verständnis dieser Entwicklungen ist marginal. Auch herrschaftskritische Ansätze haben die Bedeutung der EU lange unterschätzt. Der vorliegende Band der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) reagiert auf diese Leerstellen greift die Diskussionen der kritischen Europaforschung auf und entwickelt sie weiter. Im Rahmen einer intersektionalen Kapitalismusanalyse untersuchen die Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven Hintergründe und Dynamik der Krise und diskutieren emanzipatorischen Strategien für ein anderes Europa.

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2012 (i.E.)
Organisation und Kritik (Cover)Bruch, Michael /
Schaffar, Wolfram /
Scheiffele, Peter
(Hrsg.)
Organisation und Kritik

Abstract: Mit Fokus auf dem gesellschaftlichen Konstruktionsprozess von Organisation hinterfragen die Beiträge dieses Bandes denselben aus verschiedenen Perspektiven kritisch. Dabei werden die vorherrschenden Vorstellungen über und die Bedeutungen von Organisation sowie die daraus resultierenden Kritik- und Praxisformen thematisiert. Insbesondere geht es um die Frage, welche theoretischen und politischen Effekte sich mit der hegemonialen Sichtweise von Organisation verbinden. Neben der (A) historischen Genese von Organisation als einer historisch spezifischen Denk- und Praxisform gesellschaftlicher Ordnungsbildung und Regulation sowie ihrer besonderen Bedeutung für die Funktionsweise der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft ist (B) die Untersuchung der politischen Kämpfe und Konflikte, die sich mit dem gesellschaftlichen Konstruktionsprozess von Organisation verbunden haben, ein wichtiges Feld. Dabei sollen sowohl die "treibenden" Akteure und ihre Motive als auch die Kritiken und die damit verbundenen Gegenentwürfe zu Organisation in den Blick genommen werden. (C) Die Untersuchung des Zusammenhangs von Organisation und sozialen Bewegungen soll Klarheit bringen, in welcher Art und Weise in den historischen, gegenwärtigen – auch außereuropäischen – sozialen Bewegungen Organisation thematisiert wird und welche Konsequenzen dies für die Formen politischer Kämpfe hat.

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2011
Das Subjekt (Cover)Demirović, Alex /
Kaindl, Christina /
Krovoza, Alfred
(Hrsg.)
Das Subjekt - zwischen Krise und Emanzipation

Abstract: Was bleibt vom Subjekt in gegenwärtigen Gesellschaften? Wird es doch in vielfacher Weise in neue kapitalistische Verhältnisse eingepasst, unterworfen und reorganisiert. Als unternehmerisches, digitalisiertes, rassifiziertes, medialisiertes, flexibilisiertes, prekarisiertes Individuum scheint es zu erodieren, zu verschwinden oder sich in multiple Elemente aufzulösen. Gleichzeitig aber wird ein Anwachsen von Autonomieansprüchen beobachtet. Kann das Subjekt also überhaupt noch Ausgangs- und Zielpunkt politisch-emanzipatorischen Handelns sein? Finden sich in ihm noch Potenziale für Freiheit? Und können Psychoanalyse, Kritische Psychologie, Gouvernementalitätsstudien oder anthropologische Ansätze diese Veränderung in der inneren Organisation des Individuums überhaupt noch fassen – oder müssen sie selbst historisiert werden?
Die AutorInnen aus der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung und der Loccumer Initiative diskutieren anhand dieser Fragen die Paradoxie der aktuellen Situation, in der die vielen Beobachtungen zur Wandlung von Subjektivität kaum noch der Entwicklung und der Funktion von Subjektivität selbst entsprechen.

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2010
Globalisierung (Cover)Hartmann, Eva /
Kunze, Caren /
Brand, Ulrich
(Hrsg.)
Globalisierung, Macht und Hegemonie

Abstract: Seit mehr als 15 Jahren ist „Globalisierung“ ein weithin bekannter, vielseitig zu diskutierender Begriff. Im angelsächsischen Raum beschäftigt sich vor allem die Forschungsdisziplin der Internationalen Politischen Ökonomie (IPÖ) mit den einhergehenden Strukturveränderungen des Kapitalismus. Inhaltlich umfasst sie dabei sowohl ökonomische als auch soziokulturelle Dimensionen. Die Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) gibt mit diesem Band Einblicke in ein plurales Forschungsprogramm, das neue Perspektiven auf das sich verändernde Verhältnis von Politik und Ökonomie eröffnet und zugleich die sich entwickelnden postnationalen Verhältnisse genauer zu begreifen sucht. Neben einer Bilanz des Status quo der Debatte werden insbesondere staats- und hegemonietheoretische Probleme behandelt sowie postkoloniale und feministische Perspektiven kritischer IPÖ entwickelt. Es schreiben Hans-Jürgen Bieling, Gülay Caglar, Friederike Habermann, Joachim Hirsch, Bob Jessop, John Kannankulam, Petra Purkarthofer, Bernd Röttger, Joscha Wullweber und Aram Ziai.

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2009
Staatstheorie (Cover)Wissel, Jens /
Wöhl, Stefanie
(Hrsg.)
Staatstheorie vor neuen Herausforderungen. Analyse und Kritik

Abstract: Noch vor kurzem erschien der Nationalstaat in den internationalen staatstheoretischen Debatten bestenfalls als ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Neuerdings ist jedoch sein erstaunliches Comeback in den sozialwissenschaftlichen Debatten zu beobachten. Insbesondere im deutschsprachigen Raum gibt es wieder vermehrt staatstheoretisch angeleitete Forschungsprojekte. Die Beiträge in dem vorgestellten Band fragen nach der Transformation des Staates als Herrschaftsverhältnis und danach, wie Staatskritik heute möglich ist, wie sich die Geschlechterverhältnisse durch den Staat hindurch reproduzieren, wie sich der Staat im Prozess der Globalisierung räumlich restrukturiert, wie der neue Nationalismus beschaffen ist und welche Bedeutung die Debatten der transnationalen Migrationsforschung für eine Theorie des Staates im Postfordismus haben.

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2008
Kritik und Materialität (Cover)Demirović, Alex
(Hrsg.)
Kritik und Materialität

Abstract: Der epistemologische und institutionelle Raum für kritisch-materialistische Forschung in Deutschland wird immer enger. Neben diesem institutionellen negativen Aspekt hat sich positiv das Verständnis dessen verändert, was als materialistische und kritische Theorie gelten kann. Der Begriff der Materialität wurde in neueren wissenschaftlichen Diskussionen erweitert. Dies bleibt nicht ohne Folgen auch für das Verständnis von Kritik und gibt der Assoziation für Kritische Gesellschaftsforschung Anlass, die Frage nach einer Neubestimmung von kritischer Wissenschaft aufzuwerfen. Die Beiträge ihres Bandes untersuchen den Begriff der Kritik in verschiedenen Wissenschaftsbereichen (z.B. Kritik der Wissensgesellschaft, des Staats, des Rechts, des Raums) unter dem Gesichtspunkt ihres gemeinsamen Beitrags zu einer Weiterentwicklung materialistischer Gesellschaftstheorie.

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2008