Veröffentlichungen von AkG-Mitgliedern

Die folgende Auflistung enthält eine (unvollständige) Auswahl von Publikationen der AkG-Mitglieder. Wir werden uns bemühen, die Liste in den kommenden Wochen permanent zu erweitern.
Durch Anklicken der Kopfzeilen lassen sich die Spalten nach Autor/Herausgeber, Titel, Hauptrubrik und Erscheinungsjahr sortieren. Sie können auch nach einzelnen Autoren oder Inhalten suchen.

Autor/HerausgeberTitelRubrikJahr
CoverBrand, Ulrich/
Lösch, Bettina/
Opratko, Benjamin/
Thimmel, Stefan
(Hrsg.)
ABC der Alternativen 2.0 - Von Alltagswelt bis Wutbürger_innen

Abstract: Fünf Jahre nach Erscheinen des ersten 'ABC der Alternativen' ist die Herausforderung, Gegenentwürfe zum neoliberalen Kapitalismus zu formulieren, dringlicher denn je. Die seit 2008 anhaltende multiple Krise des herrschenden Gesellschaftsmodells hat verheerende Auswirkungen für große Teile der Weltbevölkerung. Die globalen Proteste gegen die dominante Krisenbearbeitung und gegen Naturzerstörung, für Gerechtigkeit und eine weitgehende Demokratisierung eröffnen neue Räume für die Debatte um Alternativen und deren praktische Durchsetzung.
Das 2007 erstmals erschienene ABC der Alternativen wurde aktualisiert, komplett überarbeitet und um 40 neue Begriffe erweitert. Es bietet eine breite Auswahl an gesellschaftliche Alternativen denk- und sichtbar machenden Begriffen, die die Zukunft neu erschließen. Das Projekt, das sich als Teil globaler sozialer Bewegungen versteht, macht deutlich, wie sich eben jene Bewegungen – globalisierungs­kritische, sozial-ökologische, feministische, antirassistische – verändert haben und mit welchen neuen Herausforderungen sie sich konfrontiert sehen.

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Soziale Bewegungen2012 (i.E.)
CoverOpratko, BenjaminHegemonie. Politische Theorie nach Antonio Gramsci

Abstract: Wie können wir die Stabilität des Kapitalismus erklären? Auf welche Weise wird er alltäglich reproduziert, und warum erscheint er selbst durch globale Krisen hindurch vielen als alternativlose gesellschaftliche Ordnung?
Solchen Fragen, die sich kritischen SozialwissenschaftlerInnen wie AktivistInnen sozialer Bewegungen aufdrängen, wird häufig mit dem Verweis auf die 'Hegemonie' begegnet, die es herauszufordern gälte. – Aber: Was meinen wir denn, wenn wir 'Hegemonie' sagen? Was heißt 'hegemonial'?
In diesem Buch wird Verständigungsarbeit geleistet: Ausgehend von Gramscis in den 'Gefängnisheften' formulierten Thesen stellt Benjamin Opratko Ansätze vor, die Hegemonie als Referenzkonzept nutzen, aber mit Gramsci über Gramsci hinaus denken. Dabei werden im Zuge eines systematischen Vergleichs die Innovationen wie die Unzulänglichkeiten neuerer Hegemonietheorien herausgestellt: 'Neogramscianische' Internationale Politische Ökonomie, die Diskurstheorie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe und Ansätze des Critical Realism werden so als Beiträge für eine politische Theorie nach Gramsci neu beleuchtet.

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Hegemonietheorie2012 (i.E.)
CoverBrand, UlrichPost-Neoliberalismus? Aktuelle Konflikte und gegenhegemoniale Strategien

Abstract: Ulrich Brand wendet sich gegen Kriseninterventionen, die nur die Interessen der dominanten Kräfte bewahren, aber auch gegen linke »Staatseuphorie«. Denn wenn man Staat und Politik bzw. Ökonomie und Kapital als konflikthafte soziale Verhältnisse begreift, werden die Grenzen einer bloßen Regulierungsperspektive deutlich. Nicht zufällig kommt das Problem der Hegemonie in den meisten aktuellen Diagnosen nicht vor. Damit aber wird zugleich die Fähigkeit der Herrschenden ausgeklammert, ihre Projekte und Interessen der Gesellschaft plausibel zu machen und materiell durchzusetzen.
Post-neoliberale Strategien bedeuten dabei nicht per se eine Abkehr von neoliberaler Politik; mit dem Begriff werden vielmehr unterschiedliche Optionen der Krisenbearbeitung in den Blick genommen. Eindrücklich plädiert Ulrich Brand für ein komplexeres Verständnis der Linken von Staat, politischer Steuerung und kapitalistischer Herrschaft. Sonst bleibt ein doppeltes Grundproblem bestehen: Einerseits kann die Linke bislang politisch nicht von der Krise profitieren und die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse zu ihren Gunsten verschieben; andererseits rückt auch ihre Möglichkeit, dem Kapital mit starken emanzipatorischen Kräften Regeln aufzuzwingen, in weite Ferne. Die drängenden Probleme wie soziale Spaltung, Angst und Privatisierung der Risikoabsicherung, ökologische Krise und Zunahme der Gewalt werden in diesem Band analytisch und strategisch behandelt.

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Politische Ökonomie2011
CoverBieling, Hans-JürgenInternationale Politische Ökonomie. Eine Einführung

Abstract: 2., aktualisierte Auflage 2011 - Die Internationale Politische Ökonomie (IPÖ) hat sich seit den 1970er Jahren zu einem lebhaften Forschungszweig entwickelt, in dem Wissenschaftler aus unterschiedlichen Theorietraditionen und disziplinären Kontexten aufeinander. In dem vorliegenden Studienbuch wird dargelegt, welche Fragestellungen, theoretischen Debatten und neuen Erkenntnisse die IPÖ-Diskussion prägen. Hierzu werden zunächst der Gegenstandsbereich und das Selbstverständnis der IPÖ erläutert und die Merkmale spezifischer historischer Entwicklungskonstellationen illustriert. Im Zentrum des Buches stehen dann die jüngeren Umbrüche in der internationalen politischen Ökonomie, d.h. die ökonomischen Globalisierungsprozesse, die Transformation transnationaler Macht- und Herrschaftsverhältnisse, neue Strukturen der Abhängigkeit sowie der Auf- und Abstieg der BRIC-Staaten und Regionalisierungstendenzen. Der Band endet mit einem Ausblick auf die weltweiten Krisenprozesse und das Konfliktpotenzial globaler ökonomischer, sozialer und politischer Widersprüche.

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Internationale Politische Ökonomie2011
CoverOpratko, Benjamin/
Prausmüller, Oliver
(Hrsg.)
Gramsci global - Neogramscianische Perspektiven in der Internationalen Politischen Ökonomie

Abstract: Mit Gramsci die internationale politische Ökonomie des Kapitalismus verstehen: Zum ersten Mal werden 'neogramscianische Perspektiven' in deutscher Sprache systematisch aufbereitet.
Die aktuelle Krise des globalen Kapitalismus wirft grundlegende Fragen auf, die in der Disziplin der IPÖ schon lange kontrovers diskutiert werden. Wie lässt sich die globale Durchsetzung des neoliberalen Projekts verstehen? Was kennzeichnet das Verhältnis von Staat, Zivilgesellschaft und Ökonomie im neoliberalen Kapitalismus? Welche Brüche, welche Widersprüche lassen sich aufspüren, in die soziale Bewegungen und ihre organischen Intellektuellen eingreifen können?
Der Band bietet eine Einführung in zentrale Debatten und eine kritische Zwischenbilanz zum Entwicklungsstand neogramscianischer IPÖ.

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Internationale Politische Ökonomie2011
CoverCandeias, Mario/
Rilling, Rainer/
Röttger, Bernd/
Thimmel, Stefan
(Hrsg.)
Globale Ökonomie des Autos. Mobilität | Arbeit | Konversion

Abstract: Die Krise scheint vorüber, die Verkaufszahlen der Automobilindustrie boomen. Nun wollen die Auto-Hersteller in Europa und den USA die Produktion noch einmal verdoppeln. Mit China und Indien erwachsen ihnen zugleich machtvolle Konkurrenten. Die notorischen Überkapazitäten werden nicht abgebaut, die Konkurrenz intensiviert.
Global Player wie Daimler oder VW behaupten sich gut in der globalen Konkurrenz, "zu Hause" bauen sie seit Jahrzehnten Beschäftigung ab. Standortkonkurrenz, Arbeitsintensivierung und Leiharbeit prägen das Bild. Ein "Go Green" soll nun neue Perspektiven eröffnen – doch sind damit wirklich mehr Jobs und ein Schutz der Umwelt verbunden?
Wenn China oder Indien ein dem Westen vergleichbares Niveau der Automobilisierung erreichen, kollabiert das Klima – eine andere Form der "Überproduktionskrise", die in Megastädten wie Mumbai, Shanghai oder Istanbul nicht nur zu Verkehrsinfarkten führen wird.
Die Probleme des Individualverkehrs – viele Tote und Verletzte, immer höhere Verkehrsdichte, wachsender Verbrauch von zum Teil hoch giftigen und seltenen Ressourcen – nehmen stetig zu. Was wären Strategien einer sozial-ökologischen Konversion? Und wie sehen Einstiege in Alternativen postfossiler und öffentlicher Mobilität aus?

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Politische Ökonomie2011
CoverDemirović, Alex/
Walk, Heike
(Hrsg.)
Demokratie und Governance. Kritische Perspektiven auf neue Formen politischer Herrschaft

Abstract: Die Proteste gegen Stuttgart 21 oder gegen die Castor-Transporte, auch der neu konstruierte „Wutbürger“, sind Resultate einer Entwicklung, bei der formelle Prozesse politischen Entscheidens, also Government, zunehmend durch halb-offizielle oder informelle Mechanismen von Governance ergänzt oder sogar abgelöst werden. Die neu entstehenden Governance-Systeme verändern die Architektur politischer Herrschaft. Die formalen Eigenschaften demokratischer Regime werden weiter aufgeweicht, Legitimität wird eher in Prozessen effizienten Regierens als in der vernünftigen Willensbildung gesucht. Fragen der In- und Exklusion werden zunehmend durch die Macht einflussreicher Interessengruppen entschieden.
Für Gewerkschaften und andere demokratische Akteure der Zivilgesellschaft stellen diese Veränderungen eine erhebliche Herausforderung dar. Sie werden in diesem Buch von Vertretern aus Wissenschaft, Gewerkschaften und NGOs diskutiert. Das Buch möchte die Sensibilisierung für diese Problematik vorantreiben und die neuen Formen informellen Regierens ins Zentrum einer gesellschaftlichen Demokratiepolitik stellen.

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Demokratie2011
CoverAlex Demirovic/
Dück, Julia/
Becker, Florian/
Bader, Pauline
(Hrsg.)
VielfachKrise im finanzmarktdominierten Kapitalismus

Abstract: Was ist eigentlich unter Krise(n) zu verstehen, wie hängen sie zusammen, und wie könnte eine Politik gegen die Krisen und über sie hinaus gehen? Die bürgerliche Öffentlichkeit neigt dazu, den Krisenzusammenhang zu verharmlosen. Doch den Kapitalismus gibt es nicht ohne Krisen. Diese mal schwächeren, mal stärkeren Krisenerscheinungen sind auch nicht auf die ökonomische Dimension zu beschränken. Die Diskussion in der Linken und den sozialen Bewegungen vermeidet eine solche Reduktion, da sie auch andere Krisen wie die Energie- oder die Klimakrise in den Blick nimmt. So wird von kritischen Intellektuellen auf eine Reihe von Krisen hingewiesen, die aktuell die gesellschaftliche Reproduktion durchziehen und sie mehr oder weniger stark gefährden.
Allerdings lässt sich auch immer wieder beobachten, dass Akteure ihre "Lieblingskrise" haben und diese gegen andere ausspielen. Dabei drohen Zusammenhänge verloren zu gehen: Wie stark sind die Gefährdungen, die von den jeweiligen Krisen ausgehen? In welcher Weise hängen diese Krisen zusammen? Welche sind dominant? Wie dynamisieren sich diese Krisen wechselseitig, schaukeln sie sich auf oder blockieren sich? Nicht zuletzt stellt sich die Strategiefrage: Soll man über Krisen froh sein, weil sie Anlässe zur Veränderung sind? Soll man Krisen bekämpfen? Wenn ja, kann man sie so bekämpfen, dass die Überwindung der Verhältnisse gelingt, unter denen solche Krisen zustande kommen?

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Politische Ökonomie2011
CoverThien, Hans-GüntherKlassen im Postfordismus

Abstract: 2. korr. Auflage - Im Gegensatz zur deutschsprachigen Soziologie existiert auf internationaler Ebene, v.a. im englischsprachigen Raum, seit einiger Zeit eine elaborierte Diskussion über Klassenverhältnisse. Seit der jüngsten „Finanzmarktkrise“ werden diese Ansätze auch hierzulande breiter reflektiert. Dabei geht es um die durch diese Krise angezeigten Veränderungen kapitalistischer Gesellschaften und ihre Auswirkungen auf die Sozialstruktur und die mit ihr verbundenen Personengruppen.
Die AutorInnen des Bandes nehmen die Diskussion auf, führen sie in vielfältiger Weise weiter und konkretisieren sie für die aktuelle Situation. Hierzu analysieren sie u.a. die theoretischen Figuren einer „Welt-Arbeiterklasse“ bzw. einer „Welt-Bourgeoisie“, befassen sich mit Themenkomplexen wie Klasse und Geschlecht, Prekarisierung und Migration oder fragen nach Subalternität und Hegemonie. Es diskutieren u.a. Marcel van der Linden, Klaus Dörre, Max Koch, Joachim Hirsch/Jens Wissel, Ceren Türkmen und Vinyak Chaturvedi.

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Klassentheorie2011
CoverAtaç, Ilker/
Kraler, Albert/
Ziai, Aram
(Hrsg.)
Politik und Peripherie. Eine politikwissenschaftliche Einführung

Abstract: Das Lehrbuch bietet eine Einführung in die Politikwissenschaft aus einer peripheriezentrierten Perspektive. Ziel des Bandes ist es, StudentInnen sozialwissenschaftlicher Studienrichtungen Horizonte jenseits der weitgehend auf den euroatlantischen Raum fokussierten Einführungsliteratur zu eröffnen und eine solide Basis für das Verständnis der - sehr diversen - politischen Phänomene in den Ländern des Südens zu geben. Im ersten Teil des Bandes (Grundlegungen) werden einzelne theoretische Aspekte der politikwissenschaftlichen Beschäftigung mit den Ländern des »globalen Südens« vorgestellt und diskutiert. Der zweite Teil (Periphere Staatlichkeit) untersucht unterschiedliche Aspekte von Staatlichkeit sowie von Politik im nationalstaatlichen Rahmen. Der dritte Teil (Internationalisierung) beschäftigt sich mit der Internationalisierung von Staatlichkeit und transnationaler Politik, während im vierten und letzten Teil einzelne Politikfelder beispielhaft diskutiert werden.

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Politikwissenschaft allgemein2010
CoverDemirović, Alex/
Adolphs, Stephan/
Karakayali, Serhat
(Hrsg.)
Das Staatsverständnis von Nicos Poulantzas. Der Staat als gesellschaftliches Verhältnis

Abstract: Mit seinen Studien zum kapitalistischen Staat, zu Diktaturen, zur Schwächung der Demokratie, zu Fragen des demokratischen Sozialismus hat der griechisch-französische politische Theoretiker Nicos Poulantzas maßgeblich zu einer materialistischen Theorie des Staates beigetragen. Seine Auffassung vom Staat als einem gesellschaftlichen Verhältnis hat seit den 1970er Jahren erheblichen Einfluss auf die internationale Diskussion innerhalb der kritischen Gesellschaftstheorie gehabt. Für die Analyse der Veränderung des Staates unter den Bedingungen der Globalisierung hat sich seine Theorie als außerordentlich fruchtbar erwiesen. Die Beiträge des vorliegenden Bandes befassen sich mit den verschiedenen Aspekten von Poulantzas' Werk und arbeiten spezifische Probleme seines Ansatzes ebenso wie ihre Bedeutung für die aktuellen Debatten heraus. Manches Defizit im Verständnis der gegenwärtigen Veränderung von Staatlichkeit könnte durch eine Rezeption von Poulantzas' ausgeglichen werden.

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Staatstheorie2010
CoverBieling, Hans-JürgenDie Globalisierungs- und Weltordnungspolitik der Europäischen Union

Abstract: Noch immer sehen viele in der europäischen Integration vor allem eine Reaktion und Antwort auf die Globalisierung. Zuletzt wird jedoch sehr intensiv darüber diskutiert, ob und inwiefern die EU selbst eine aktive Globalisierungs- und auch Weltordnungspolitik praktiziert. Diese Studie arbeitet sehr gründlich, theoretisch-konzeptionell und empirisch heraus, dass dies in beträchtlichem Umfang inzwischen der Fall ist. Nicht zuletzt werden die Kernelemente und Operationsformen eines europäischen Staats-Zivilgesellschafts-Komplexes identifiziert, der auch die Außenbeziehungen EU, insbesondere in den Bereichen der Handels-, Währungs- und Finanzmarkt- sowie auch der Sicherheitspolitik, maßgeblich definiert. Gestützt auf die spezifischen Muster der staatlich-zivilgesellschaftlichen Interaktion verfolgt die EU bislang eine primär kooperative und rechtsbasierte Hegemonialstrategie, die allerdings zunehmend – z.B. mit Blick auf die Energiesicherheit – durch geoökonomische und geopolitische Ziele und Strategieelemente ergänzt wird.

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Europäische Integration2010
CoverBrand, Ulrich/
Görg, Christoph/
Hirsch, Joachim/
Wissen, Markus
Conflicts in Environmental Regulation and the Internationalisation of the State. Contested Terrains

Abstract: This book examines the global regulation of biodiversity politics through the UN UNConvention on Biological Diversity (CBD), the WTO and other international treaties. Using historical-materialist state and regulation theory, it assesses how the discourse and politics of sustainable development have contributed to the internationalisation of the state.
The authors argue that sustainable development, far from being a fixed concept, is a conceptual terrain on which different and conflicting symbolisations of and solutions responses to of the ecological crisis struggle for hegemony. Furthermore, it shows that the international multilateral environmental organisations agreements are not at all a means to counteract neoliberal globalisation but, on the contrary, form an integral part of the ongoing transformation process. Focussing on the UN Convention on Biological DiversityCBD, the FAO International Treaty on Plant Genetic Resources for Food and Agriculture and the Agreement on Trade-related Aspects of Intellectual Property Rights (TRIPS) in the World Trade Organisation, this co-authored volume addresses the following issues: (a) state theory, regulation theory and International Political Economy (b) biodiversity protection and valorisation of genetic resources (c) access to genetic resources and sharing of benefits which arise out of its use (d) enforcement of intellectual property rights and their impact on biodiversity.

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Umweltpolitik2010
CoverWullweber, JoschaHegemonie, Diskurs und Politische Ökonomie. Das Nanotechnologie-Projekt

Abstract: Die Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Der Autor dekonstruiert den gegenwärtigen Hype um die Nanotechnologie als politisches Projekt, indem er dieses hochaktuelle, gesellschaftspolitisch brisante und sozio-ökonomisch bedeutsame Themenfeld kritisch aufarbeitet. Die Konzeptualisierung der Nanotechnologie als Innovationsprojekt ermöglichte es, das Politische der Nanotechnologie und die strategischen Momente bei deren Entwicklung hervorzuheben. Der Autor leistet einen theoretischen Beitrag, indem er diskurs- mit hegemonietheoretischen Ansätzen verbindet und auf dieser Basis Grundlagen einer poststrukturalistischen Hegemonietheorie zu Staat, Ökonomie und Globalisierungsprozessen ausarbeitet. Zugleich werden verschiedene Möglichkeiten der Operationalisierung der Theorie für empirische Analysen vorgestellt.
Auf Basis dieser Operationalisierungen wird die derzeitige Nanotechnologie-Politik aufgearbeitet und analysiert. Hierbei wird erstens der politische Prozess untersucht, der zur Konstruktion der Nanotechnologie geführt hat. Zweitens werden die globalen politischen und sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen analysiert. Schließlich wird herausgearbeitet, wie gegenwärtig um Akzeptanz für die Nanotechnologie in der Gesellschaft gerungen wird.

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Hegemonietheorie2010
CoverAltvater, Elmar/
Bieling, Hans-Jürgen/
Demirović, Alex/
Flassbeck, Heiner/
Goldschmidt, Werner/
Payandeh, Mehrdad/
Wöhl, Stefanie
Die Rückkehr des Staates? Nach der Finanzkrise

Abstract: Mit der Finanzkrise wurde – womöglich voreilig – die Erosion eines finanzmarktgetriebenen Kapitalismus prognostiziert, der die internationale Politik der letzten beiden Jahrzehnte nachhaltig geprägt hat. Doch folgt der gemeinhin als neoliberal skizzierten Periode des Kapitalismus tatsächlich eine Renaissance des Staates als politischer und ökonomischer Akteur? Oder ist die derzeitige Krise nicht vielmehr Ausdruck eines innerkapitalistischen Strukturbruchs, in dessen Zuge wir nicht die »Rückkehr des Staates« erleben, sondern eine Neuordnung der Beziehungen von Politik, Staat und Ökonomie?
Die Beiträge in diesem Band analysieren die Dimensionen der aktuellen Transformationsprozesse von Staatlichkeit aus wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive und richten dabei den Blick auf eine mögliche Rolle des Staates nach der Finanzkrise. Gefragt wird aber auch, welche emanzipatorischen Anforderungen an staatliches Handeln zu richten sind, wenn es um die Schaffung eines an grundlegenden demokratischen und sozialen Rechten orientierten Gemeinwesens geht.

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Finanzkrise2010
CoverWolf, Frieder OttoRadikale Philosophie. Aufklärung und Befreiung in der neuen Zeit

Abstract: 2. Auflage - Der Stellenwert philosophischer Tätigkeiten hat sich im letzten Jahrzehnt tiefgreifend verändert: Das Ende des Kalten Krieges hat die Bipolarisierung in geronnene politische "Weltanschauungen" beendet und das Denken von Alternativen wieder "ins Freie" der offenen diskursiven Auseinandersetzung gebracht - auch wenn diese sich auf einem bis an den Horizont reichenden Trümmerfeld politischer Gewissheiten vollzieht. Zugleich haben neue Entwicklungen in den Gesellschaften, "in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht" (Marx), das Gehäuse des Nationalstaates unterwühlt, in dem sich die institutionelle Bändigung und wissenschaftliche Positivierung von Politik im 19. und 20. Jahrhundert vollzogen hatte.

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Politische Theorie2009
CoverBretthauer, LarsGeistiges Eigentum im digitalen Zeitalter. Staatliche Regulierung und alltägliche Kämpfe in der Spielfilmindustrie

Abstract: Mit der Verbreitung digitaler Abspiel- und Kopiertechnologien seit Mitte der 1990er Jahre sind lebhafte Auseinandersetzungen um die private Aneignung von digitalen Spielfilmen entflammt. Gleichzeitig entbrannten zwischen Spielfilmunternehmen und Filmschaffenden Konflikte um die Reichweite von Urheberrechten und um die wirtschaftspolitische Neuausrichtung der Filmförderung. Lars Bretthauer untersucht in seiner Studie die mit der Digitalisierung verbundene staatliche Re-Regulierung der Spielfilmindustrie ab 1998 in Deutschland. Neben den Gesetzgebungsverfahren für ein neues Urheberrecht in der Informationsgesellschaft analysiert er die zivilgesellschaftlichen Konflikte um private Eigentumsrechte auf digitale Spielfilme. Diese fasst er mittels der materialistischen Staatstheorien von Antonio Gramsci, Nicos Poulantzas und Bob Jessop als umkämpften gesellschaftlichen Prozess. Auf dieser Grundlage formuliert er einen Beitrag zur staatstheoretischen Debatte und zur Diskussion um Neue Medien.

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Staatstheorie2009
CoverHirsch, Joachim/
Kannankulam, John/
Wissel, Jens
(Hrsg.)
Der Staat der Bürgerlichen Gesellschaft. Zum Staatsverständnis von Karl Marx

Abstract: Das Werk von Karl Marx hat - von seinen Auseinandersetzungen insbesondere mit Hegel in den Frühschriften bis hin zu den im engeren Sinne politischen Schriften - sowohl die theoretische als auch die politische Diskussion über den Staat in den letzten 150 Jahren ganz wesentlich beeinflusst. Allerdings hat Marx keinen staatstheoretischen Entwurf vorgelegt, der so differenziert ausgearbeitet wäre wie die Kritik der politischen Ökonomie.
Die Arbeit an einer sich auf Marx beziehenden Staatstheorie hat demnach den Charakter einer Rekonstruktion und Weiterentwicklung. Die Ausformulierung einer materialistischen Staatstheorie auf der Grundlage des Marxschen Werks blieb späteren Autoren vorbehalten. Diese sind dabei allerdings von einem recht unterschiedlichen Verständnis der Marxschen Theorie und ebenso unterschiedlichen politischen Bezügen ausgegangen. Entsprechend viele und sich zum Teil sehr stark unterscheidende Theorieansätze liegen heute vor.
Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Band neben einer systematisierenden Darstellung der Marxschen Äußerungen über den Staat vor allem auch die Entwicklung der materialistischen Staatstheorie nach Marx. Es werden zentrale Beiträge einer auf Marx bezogenen materialistischen Staatstheorie im Kontext des „westlichen Marxismus“ dargestellt und die Beziehung zwischen der Marxschen Theorie und neueren gesellschaftstheoretischen Ansätzen diskutiert.

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Staatstheorie2008
CoverHabermann, FriederikeDer homo oeconomicus und das Andere. Hegemonie, Identität und Emanzipation

Abstract: Sexismus, Rassismus und Kapitalismus als über Identitäten verwoben zu verstehen – das ist der Ansatz des Buches „Der homo oeconomicus und das Andere“: Das Subjekt der Wirtschaftstheorie wird als Ausdruck einer Gouvernementalität begriffen, welche sich zwischen verschiedenen Herrschaftsverhältnissen herausgebildet hat, und welche Verhaltensmuster vorschreibt, die einige Identitäten begünstigt, letztlich jedoch alle Subjekte „unterwirft“.
Die Autorin untersucht als Ökonomin und als Historikerin, wie der homo oeconomicus als Fundament der heutigen Wirtschaftstheorie nicht nur das Stereotyp des weißen, männlichen Bürgers abbildet, sondern wie dieser und alle anderen sich in der Moderne herausbildenden Identitäten in Relation zu ihm – und damit zueinander – entstanden.
Wesentlich geht es der Autorin weiterhin darum, die bestehende Trennung zwischen historisch-materialistischen als auch postkolonialen und feministischen Ansätzen zu überwinden. Sie skizziert eine subjektfundierte Hegemonietheorie, wofür sie insbesondere auf Antonio Gramsci, Stuart Hall, Ernesto Laclau und Chantal Mouffe sowie Judith Butler aufbaut. Das Buch schließt mit Überlegungen für emanzipatorische Politik.

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Hegemonietheorie2008
CoverKannankulam, JohnAutoritärer Etatismus im Neoliberalismus. Zur Staatstheorie von Nicos Poulantzas

Abstract: Nicos Poulantzas' Thesen zum autoritären Etatismus liegen zwar 30 Jahre zurück, dennoch kommt ihnen angesichts der aktuellen sozial- und sicherheitspolitischen Debatten und Umstrukturierungen ungemeine Aktualität zu. So sah Poulantzas, wie im Zuge der Krise der 1970er Jahre die fordistischen Staaten demokratische Errungenschaften drastisch abbauten, die Exekutive sich auf Kosten der Legislative durchsetzte, parallele Machtnetze sich ausbreiteten und gleichzeitig die Repression gegenüber den subalternen Klassen zunahm.
In diesem Buch werden vor dem Hintergrund einer eingehenden Diskussion und Einführung in Poulantzas' theoretische Grundannahmen die Poulantzas'-schen Thesen zum autoritären Etatismus hinsichtlich ihrer aktuellen Relevanz diskutiert. Im historischen Vergleich der politisch-ökonomischen Entwicklungen in Großbritannien und der Bundesrepublik wird dabei insbesondere der Frage nachgegangen, weshalb es vor allem "sozialdemokratische" Regierungen waren, die zentralen Elementen des autoritären Etatismus im Neo­liberalismus seit den 1990er Jahren zu neuem Gewand verhalfen.

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Staatstheorie2008
CoverDemirović, AlexNicos Poulantzas - Aktualität und Probleme materialistischer Staatstheorie

Abstract: 2., überarbeitete und erw. Neuauflage - Nicos Poulantzas (1936-1979) hat mit seinen Beiträgen zur materialistischen Staatstheorie maßgeblich zum Verständnis des kapitalistischen Staates beigetragen. Viele seiner im Anschluss an Gramsci, Althusser und Foucault vorgenommenen Analysen und Begriffe sind auch für das Verständnis der nach-fordistischen Veränderungen von Staatlichkeit anregend. Das Buch von Alex Demirovic stellt eine kritische und systematisierende Einführung in die nicht immer leicht zugängliche Staatstheorie von Poulantzas dar. Das hier in einer gründlich überarbeiteten und erweiterten 2. Auflage wieder zugänglich gemachte Buch ist ergänzt worden um Beiträge, die die Aktualität von Poulantzas\' Begriffen und Theoremen für die Analyse politischer Prozesse verdeutlichen.

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Staatstheorie2007
CoverBretthauer, Lars/
Gallas, Alexander/
Kannankulam, John/
Stützle, Ingo
(Hrsg.)
Poulantzas lesen. Zur Aktualität marxistischer Staatstheorie

Abstract: Nicos Poulantzas (1936-1979) erkannte frühzeitig die Auflösungserscheinungen des fordistischen Vergesellschaftungsmodus. In Auseinandersetzung mit Marx, Gramsci, Althusser, Foucault u.a. formulierte er Fragestellungen und Einsichten, die trotz ihrer Aktualität in linken Debatten lange Zeit nicht auftauchten. Seine Überlegungen sind für das Verständnis der Gegenwart angesichts der Durchsetzungsformen des Neoliberalismus von großer Bedeutung.
Im September 2006 wäre Poulantzas siebzig Jahre alt geworden. Aus Anlass seines Geburtstags beleuchten die Autoren des Sammelbandes die Zentralthematik in seinem Werk – den kapitalistischen Staat. Grundbegriffe wie "Materialität", "Verdichtung", "relative Autonomie" und "Raum-Zeit-Matrix" werden aufgeschlüsselt, der Zusammenhang von Formanalyse und Hegemonietheorie in Poulantzas’ Theoriegrammatik herausgearbeitet. Dargestellt werden auch Poulantzas’ theoretische Bezüge zu Gramsci, Althusser, Foucault und Miliband sowie sein Beitrag zur Analyse transnationaler Staatlichkeit. Zudem wird der Bogen zur Theoretisierung von Geschlechterverhältnissen und "Race Relations" innerhalb kapitalistischer Staatlichkeit gespannt.

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Staatstheorie2006
CoverBrand, UlrichGegen-Hegemonie. Perspektiven globalisierungskritischer Strategien

Abstract: "Globalisierung" scheint zur Großen Erzählung des 21. Jahrhunderts zu werden. Globalisierung ist aber kein richtungsloser Prozess. Schon seit Jahren versuchen dominante gesellschaftliche Kräfte, neoliberale Projekte gesellschaftlich zu verankern. Zudem wird seit einigen Jahren deutlich, dass offene Gewalt eine wichtiger werdende Rolle im globalen Kapitalismus spielt.
Aber es gibt Risse und gegenhegemoniale politische Strategien:
– die neuen internationalen Protestbewegungen der Weltsozialforen, die regionalen Treffen, die Proteste in Seattle, Genua und anderswo;
– die Kritik herrschender Nachhaltigkeit, die Konflikte um die Privatisierung Öffentlicher Güter und die Inwertsetzung der Natur;
– die Debatten um Global Governance, die Rolle der Nichtregierungsorganisationen (NGO), das Scheitern der WTO-Verhandlungen in Cancún und Walden Bellos Vorschlag einer "De-Globalisierung";
– die Suche nach neuen Formen radikaler Politik wie der glokale Widerstand der Zapatistas in Chiapas (Mexiko);
– aber auch die globalen sozialen Bewegungen in europäischen Ländern (Attac etc.);
– Altenativen und die Diskussionen um eine "post-neoliberale Agenda".

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Globalisierung2005
CoverHirsch, JoachimMaterialistische Staatstheorie. Transformationsprozesse des kapitalistischen Staatensystems

Abstract: Das 20. Jahrhundert war durch ein monumentales Comeback des Staates geprägt: die Verflechtung von Staat und Ökonomie im Imperialismus; der fordistische Sozial- und Wohlfahrtsstaat; die gravierenden Transformationsprozesse in den Metropolen, sei es in Form des "schlanken Staates", des neu-sozialdemokratischen "aktivierenden Staates" oder auch des gegenwärtigen neoliberalen Staates.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist eine Staatstheorie aktueller denn je. Seit den 1970er Jahren hat Joachim Hirsch die staatstheoretische Diskussion innerhalb der kritischen Gesellschaftstheorie wesentlich mitgeprägt. Er legt hier eine Zusammenfassung seiner Arbeit vor, die auch den gegenwärtigen Zusammenhang von Staat, Weltsystem und Imperialismus behandelt. Denn die Internationalisierung des Staates im Zuge der "Globalisierung" impliziert eine erhebliche Veränderung der in den Staaten institutionalisierten Klassenbeziehungen und Kräfteverhältnisse. Zwar bleiben die Einzelstaaten wichtig für die Organisation der Klassenbeziehungen. Es bilden sich aber auf internationaler Ebene staatsapparative Gebilde heraus, die wichtige Stützpunkte des internationalen Kapitals darstellen.

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Staatstheorie2005